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Exkursionen

Seit dem ersten Jahr nach ihrer Gründung 1998 unternimmt die GfAG jedes Jahr, meist im Herbst, eine Exkursion zu einem archäologisch / geschichtlich interessantem Ziel, vornehmlich aus der Kelten-/Römerzeit.

Diese Exkursionen sind abwechselnd mal eintägig, mal mehrtägig und beinhalten vor Ort Führungen durch fachkundige Spezialisten. Je nach Lage des ausgesuchten Ziels erfolgt die An- und Abfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder gechartertem Bus.

Exkursionen werden hier auf der Homepage unter "Aktuelles" angekündigt und auch beschrieben; die Teilnahme ist aber  - in aller Regel - MItgliedern und Förderern vorbehalten.

Unsere bisherigen Exkursionsziele waren:

1999      Rheinzabern (Rheinld.pfalz)

2000      Rosenheim

2001      Kempten

2002      Trier

2003      Weißenburg

2004      Hechingen / Rottenburg

2005      Aalen / Dalkingen

2006      Carnuntum (Österreich)

2007      Künzing / Straubing

2008      Augst / Kaiseraugst (Schweiz)

2009      Salzburg

2010      Magdalensberg / Teurnia (beides in Kärnten)

2011      Regensburg

2012      Köln

2013      Manching / Neustadt / Biburg

2014      Reinheim / Bliesbruck  (Frankreich / Saarland)

2015      Ruffenhofen / Heidenheim / Hechlingen (Text siehe Rubrik Archiv)

2016     Nero-Ausstellung in 3 Museen in Trier

 

Die dreitägige Exkursion 2016 führte abermals (nach 2002) nach Trier; dieses Mal waren weniger die römischen Bauten das Ziel der Betrachtungen, sondern die große Nero-Ausstellung mit international beachtlichen Objekten als Leihgaben, die man sonst wohl nie zu Gesicht bekommt, weil sie z.T. in privater Hand und außerdem weltweit verstreut zu Hause sind. Die Exkursion fand statt von Freitag, 16.9.2016 bis Sonntag, 18.9.2016.

Die 22 Teilnehmer unserer Gesellschaft fuhren mit der Bahn von Starnberg / Gauting über München-Pasing und Mannheim nach Trier, wo wir in einem großen Tagungshotel logierten. Am Freitag hatten wir spätnachmittags gleich eine vorher vereinbarte Führung am und im Dom, dessen älteste Mauernteile auf das Jahr 326 n.Chr. zurück gehen. Selbst im Ausweichquartier des Restaurant "Glocke" (das Original wird derzeit umgebaut) fühlten wir uns sehr wohl und ließen beim Essen à la carte diesen ersten Tag gemütlich ausklingen.

Der Samstag gehörte dann ganz der Nero-Ausstellung mit ihren drei Teilen im Rheinland-Pfälzischen Landesmuseum, dem Dom-Museum und dem Simeoni-Stift. Die beiden letztgenannten besuchten wir am Vormittag, wobei zum einen die Fülle der Objekte, zum anderen all das, was uns bei der Führung erzählt wurde, dazu führte, daß die vorgesehene Mittagspause im Ratskeller knapper ausfiel als geplant und wir etwas abgehetzt um 14 Uhr im Landesmuseum erschienen, um durch den mit Abstand größten Teil der Ausstellung geführt zu werden.  Die Attraktivität und Vielfalt der Ausstellung war übermächtig; trotzdem ebbte nach zwei Stunden die Aufnahmefähigkeit stark ab, so daß sich die meisten im Museums-Cafe erholten, freilich nicht ohne vorher den Museumsshop eingehend "gesichtet" zu haben. Die anschließende Freizeit konnte jeder nach eigenem Gusto gestalten, sei es mit einem Stadtrundgang zu sehenswerten Objekten, sei es zum Einkaufen oder auch zum Ausruhen im Hotel. Am Abend trafen wir uns alle wieder  im noblen Hotel-Restaurant "Deutscher Hof", in Laufweite zu unserem Hotel.

Am Sonntagmorgen verließen wir bei partiellem Nieselregen unser Hotel und kamen mit der Bahn auch planmäßig bis in die Pfalz nach Neustadt a.d. Weinstraße. Wegen der Entschärfung einer alten Fliegerbombe endete dort der Zug und die Odyssee begann: ein nach 40 Minuten eintreffender SEV-Bus fuhr durch die Weinberge nach Deidesheim und erst dann nach Hassloch, von wo wir mit der S-Bahn Mannheim erreichten. Aber: unser ICE mit den Reservierungen war weg, wegen des Umweges über Deidesheim der nächste ICE ebenso, der folgende war überfüllt und der dann folgende (inzwischen 3 Stunden später) auch nicht gerade leer, so daß mehrere von uns bis Stuttgart stehen mußten, obwohl uns 22 Sitzplätze zugesichert waren.  Trotzdem kamen alle fröhlich gegen 20 Uhr im verregneten Gauting an.