Statue

Jour fixe

 

Seit dem Jahr 2000 hat sich eine feste Einrichtung zwischen den jährlichen Mitgliederversammlungen etabliert: der Jour fixe.
Dazu treffen sich Mitglieder und auch andere interessierte Mitbürger zwanglos in einer Gaststätte zum Besprechen aktueller Vereinsthemen und um den jeweils zu einem archäologischen/ geschichtlichen Thema stattfindenden Vortrag zu hören und danach zu erörtern. Der jeweilige Termin mit Vortragsthema und Referent(in) wird vorab in der Tagespresse bekannt gemacht und jedermann bei freiem Eintritt eingeladen.

Der Jour fixe findet regelmäßig statt und zwar

  • in jedem „geraden“ Monat (also Februar, April, Juni, August, Oktober, Dezember)
  • am ersten Freitag
  • um 19:30 Uhr
  • Vortragsthema und Referent werden rechtzeitig vorher bekannt gegeben.
  • Ort:  wenn nichts anderes bekanntgegeben wird, treffen wir uns im Clubraum des mediterranen Restaurant "Stefano" in Gauting, Leutstettenerstraße 50.

>>>>>> Der nächste Jour fixe findet statt am: siehe Aktuelles

Die Vortragsthemen der letzten 6 Jours fixes waren (zu den Inhalten weiter zurückliegender Jours fixes siehe  Rubrik "Archiv"):

am 09.04.2021 fand der geplante Jour fixe nicht statt, weil er ebenfalls wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste. 

am 05.02.2021 fand der geplante Jour fixe nicht statt, weil er ebenfalls wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste. 

am 04.12.2020 fand der geplante Jour fixe nicht statt, weil er wieder wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste. 

am 02.10.2020:

Kelten?, Raeter?, Römer, Bajuwaren - Siedlungsspuren vom Krapfberg bis Leutstetten. Unter diesem Titel nahm Karl L. Hebler die 34 Zuhörer mit auf eine Wanderung von den Bajuwaren-Gräbern am Krapfberg über den Verlauf der Römerstraße im Reismühlerfeld und den dortigen keltisch-raetisch-römischen Brandopferplatz bis hin zu geomagnetisch vermessenen Holzspuren bei der Villa rustica in Leutstetten. Wegen der Corona-bedingten Abstandsregeln fand der Vortrag am Freitag, 2. Oktober um 19:30 Uhr im Vereinsheim der Würmlust in der Grubmühlerfeldstraße statt. Es war ein ein spannender Abend, sowohl von den Bildern, als auch vom Inhalt.

am 31.07.2020 (vorverlegt vom 07.08.):

Endlich durften wir wieder unseren Jour fixe abhalten, wenn auch mit dem nötigen räumlichen Abstand. Deswegen konnten wir nicht wie gewohnt im Clubraum beim Sportlerwirt tagen, sondern wichen in den großen Saal des Kulturhauses Bosco in Gauting aus. Wegen der dortigen Theaterferien im August zogen wir den Jour fixe vor auf Freitag, 31. Juli um 19:30 Uhr.  Der Vortag behandelte Gauting, wie es nach dem II. Weltkrieg war.   An Hand eines alten Schulheftes aus den Jahren 1946/47  zeigte Karl L. Hebler mit erläuternden Bildern aus Archiven auf, womit sich die Kinder im Unterricht beschäftigten und wie Gauting damals aussah. Trotz der Einschränkungen durch Corona kamen 38 begeisterte Zuhörer. 

am 05.06.2020 fand der geplante Jour fixe nicht statt, weil er ebenfalls wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste. 

am 03.04.2020 fand der geplante Jour fixe nicht statt, weil er erstmalig wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste. 

am 31.01.2020 (vorverlegt vom 07.02.):

dieses Mal ging es um klassische, handwerkliche Kunst, denn Jürgen Schönwölder referierte zu " Pompeji in München: Mosaikböden unter dem Vulkan - Tafelparkett in der Residenz".König Ludwig I. wollte marmorne Mosaikböden im Königsbau der Residenz; sein Baumeister Klenze konnte ihn davon überzeugen, dass man auch mit Holz diese klassischen Motive abbilden kann.  Leider achten nur wenige Besucher auf diese kunstvollen Böden.  

am 07.12.2019 Gründerzeit: zu den Anfängen des bayerischen Herzogtums aus archäologischer, historischer und namenkundlicher Sicht.

Jochen Haberstroh und Irmtraut Heilmeier gaben dazu als Abstract:Gab es eine Gründerzeit im Frühmittelalter? Tatsächlich zeichnet sich für das 6. Jahrhundert im archäologischen Befund immer deutlicher ein Neuzugriff auf Südbayern ab. Er brachte das für Bayern so typische Siedlungsbild aus Dörfern und Weilern hervor, wie es sich exemplsarisch auch entlang der Würm ausbildete. Historische Quellen und namenkundliche Beobachtungen beleuchten den politischen und organisatorischen Hintergrund dieses Neuanfangs.